Was ist Extended Detection and Response (XDR)?

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XDR (Extended Detection and Response) erfasst und korreliert Daten automatisch auf mehreren Sicherheitsebenen – E-Mail, Endpunkt, Server, Cloud-Workload und Netzwerk. Das ermöglicht eine schnellere Erkennung von Bedrohungen und verbessert die Untersuchungs- und Reaktionszeiten durch Sicherheitsanalysen.

Grundlegendes zu Extended Detection and Response (XDR)

Verdeckte Bedrohungen entgehen der Erkennung. Sie verstecken sich zwischen Sicherheitssilos und nicht verbundenen Lösungsbenachrichtigungen und breiten sich im Lauf der Zeit aus. In der Zwischenzeit versuchen überforderte Sicherheitsanalysten, die Bedrohungen anhand begrenzter und nicht verbundener Informationen zu priorisieren und zu untersuchen.

XDR durchbricht diese Silos mit einem ganzheitlichen Ansatz für Erkennung und Reaktion. Es erfasst und korreliert Erkennungen (Detections) und tiefgreifende Aktivitätsdaten auf mehreren Sicherheitsebenen – E-Mail, Endpunkt, Server, Cloud-Workloads und Netzwerk. Diese umfangreichen Datensätze werden automatisch analysiert, damit Sie Bedrohungen schneller und effektiver erkennen können. Infolgedessen sind Sicherheitsanalysten im Security Operations Center (SOC) proaktiv in der Lage, mehr zu leisten und durch Untersuchungen schneller zu handeln.

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Ebenso ist der Überblick von Network Traffic Analysis (NTA)-Tools auf das Netzwerk und überwachte Netzwerksegmente beschränkt. NTA-Lösungen erzeugen tendenziell eine große Anzahl von Protokollen. Die Korrelation zwischen Netzwerkwarnungen und anderen Aktivitätsdaten ist entscheidend, um Netzwerkwarnungen zu verstehen und daraus Nutzen zu ziehen.

Bitte besuchen Sie die Seite EDR vs XDR, um mehr über die Unterschiede zu erfahren.

Funktionsweise von XDR

XDR vereint die Stärken wichtiger Funktionen, darunter Security Information and Event Management (SIEM) und Security Orchestration Automation and Response (SOAR). Mithilfe von leistungsstarker KI und Machine Learning (ML) werden Bedrohungsdaten in Echtzeit aus allen verfügbaren Sicherheitsebenen erfasst und analysiert. Durch diese Analyse kann XDR verdächtige Verhaltensweisen, Muster und Anomalien identifizieren – also Sicherheitsereignisse, die dann korreliert werden, um eine automatisierte Risikoreaktion auszulösen.

Dieser zentralisierte Ansatz ermöglicht optimierte, flexiblere Abläufe und eine stärkere Sicherheitsstrategie. Mit XDR bleiben Sie Bedrohungsakteuren einen Schritt voraus, indem Sie Risiken vorhersehen, statt erst zu reagieren, wenn es bereits zu spät ist. Dies wird erreicht, indem verwandte Daten und Sicherheitsereignisse miteinander verknüpft werden. Dadurch erhalten Sie eine Risikobewertung für den Kontext und können Warnmeldungen und Reaktionsmaßnahmen nach Dringlichkeit priorisieren.

Historischer Kontext und Entwicklung von XDR

Der Begriff XDR tauchte erstmals im Jahr 2018 auf und war ursprünglich als Weiterentwicklung von Endpoint Detection and Response (EDR) konzipiert. Im Lauf der Jahre hat sich die Definition von XDR parallel zur Bedrohungslandschaft gewandelt. Dabei gewinnt der Übergang von reaktiven zu proaktiven Strategien zunehmend an Bedeutung. Wie IBM betont, geht das Potenzial von XDR heute über die integrierten Tools und Funktionen hinaus. Es hat sich zu einer leistungsstarken zentralisierten Daten- und Berichtslösung für Sicherheitsereignisse und Bedrohungsmanagement entwickelt, die interne Prozessbarrieren beseitigt und gleichzeitig die Risikoresilienz stärkt.

Je nachdem, wie XDR implementiert und eingesetzt wird, können Unternehmen damit die Erkennung von Bedrohungen verbessern, ihre Risikotransparenz erhöhen und weitere Vorteile erzielen. Mit anderen Worten: XDR ist mehr als nur ein technologischer Wandel. Es ist eine strategische Neuausrichtung, die die Cybersicherheitsbranche grundlegend verändern wird.

XDR-Lösungen für SOC-Herausforderungen

Wenn es um Detection and Response geht, stehen die Analysten des Security Operations Centers (SOC) vor einer gewaltigen Verantwortung. Sie müssen kritische Bedrohungen schnell identifizieren, um Risiken und Schäden für Ihr Unternehmen zu begrenzen.

Minimieren der Alarmmüdigkeit

IT- und SOC-Teams sind oft mit Warnmeldungen aus verschiedenen Lösungen überlastet. Sie verfügen nur über begrenzte Mittel, diese Warnmeldungen zu korrelieren und zu priorisieren. Dadurch haben sie Mühe, kritische Ereignisse schnell und effektiv aus der Flut von Meldungen herauszufiltern. XDR verknüpft automatisch eine Reihe von fragwürdigeren Aktivitäten zu einem zuverlässigeren Ereignis. Dadurch werden lediglich die Warnungen angezeigt, für die Maßnahmen ergriffen werden sollten.

Schließen der Transparenzlücken zwischen Sicherheitslösungen

Viele Sicherheitsprodukte machen Aktivitäten transparent. Jede Lösung bietet eine spezifische Perspektive. Daten werden nach Relevanz und Nützlichkeit für diese spezifische Funktion erfasst und bereitgestellt. Die Integration von Sicherheitslösungen kann den Austausch und die Konsolidierung von Daten ermöglichen. Der Nutzen ist jedoch oft begrenzt durch die Art und Detailtiefe der gesammelten Daten und den Grad der möglichen korrelierten Analyse. Entsprechend gibt es auch für Analysefachleute Grenzen in puncto Transparenz. Im Gegensatz dazu sammelt XDR alle Daten zu Aktivitäten aus einzelnen Sicherheitstools, darunter Erkennungen, Telemetriedaten, Metadaten und NetFlow, in einem umfassenden Data Lake und ermöglicht den Zugriff darauf. XDR stellt mithilfe von komplexen Analysen und Threat Intelligence den kompletten Kontext bereit, der für die angriffszentrierte Sicht auf eine ganze Kette von Ereignissen über alle Sicherheitsebenen hinweg erforderlich ist.

Optimierung von Sicherheitsuntersuchungen

Wenn man mit vielen Protokollen und Warnmeldungen konfrontiert ist, aber keine eindeutigen Indikatoren vorliegen, ist es schwierig zu wissen, wonach man suchen soll. Tritt ein Problem oder eine Bedrohung auf, lassen sich der Verlauf und die Auswirkungen auf das Unternehmen nur schwer ermitteln. Eine Untersuchung kann zeitaufwendigen, manuellen Aufwand bedeuten – sofern überhaupt die nötigen Ressourcen vorhanden sind. XDR automatisiert Bedrohungsuntersuchungen, indem es manuelle Schritte eliminiert. Außerdem stellt es detaillierte Daten und Tools für Analysen bereit, die andernfalls nicht möglich wären. Denken Sie zum Beispiel an eine automatisierte Ursachenanalyse. Eine Analysefachkraft kann den Zeitplan und den Angriffspfad sehen, der sich möglicherweise über E-Mail, Endpunkte, Server, Cloud-Workloads und Netzwerke erstreckt. Daraufhin kann er oder sie die einzelnen Schritte des Angriffs beurteilen, um die erforderlichen Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Verbesserung der Zeiten für Detection and Response

Das Ergebnis dieser Herausforderungen ist, dass Bedrohungen zu lange unentdeckt bleiben. Dadurch verlängert sich die durchschnittliche Reaktionszeit (MTTR), und das Risiko und die Folgen eines Angriffs steigen. XDR verbessert die Erkennungsraten von Bedrohungen und die entsprechenden Reaktionszeiten. Das ist dringend nötig. Unternehmen messen und überwachen zunehmend die durchschnittliche Dauer für Erkennung (MTTD) und Reaktion (MTTR) als wichtige Kennzahlen für die Leistung. Ebenso bewerten sie den Wert von Lösungen und Investitionen danach, wie sie diese Kennzahlen verbessern und damit die Geschäftsrisiken des Unternehmens reduzieren.

Die Architektur von XDR-Plattformen

XDR-Plattformen wurden speziell für die optimierte Integration von Datenquellen zur verbesserten Erkennung entwickelt. Sie kombinieren Erkenntnisse aus den Sicherheitsebenen von Netzwerk, E-Mail, Endpunkten und Cloud-Workloads. Sie leiten Aktivitäts- und Sicherheitsereignisdaten aus Cloud- und lokalen Umgebungen in ein zentrales, einheitliches Repository – einen Data Lake – weiter. Dort werden sie dafür genutzt werden, Bedrohungen automatisch zu erkennen und zu suchen, zu beseitigen und eine Ursachenanalyse durchzuführen. Darüber hinaus sind XDR-Plattformen so konzipiert, dass sie mit Ihrem Unternehmen mitwachsen und mit SIEM und SOAR verbunden werden können. Das erhöht die Effektivität der Echtzeitüberwachung und der automatisierten Reaktionsmechanismen.

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Vorteile der XDR-Sicherheit

Unternehmen, die XDR nutzen, können ihre Sicherheitsabläufe (Security Operations) vereinfachen und stärken, Datenflüsse optimieren und konsolidieren. So können sie Bedrohungen frühzeitig erkennen.

Zu den wichtigsten Vorteilen von XDR gehören:

Verbesserte Funktionen zur Threat Detection und umsetzbare Erkenntnisse

Angesichts der sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungs- und Technologielandschaft reicht es nicht aus, mit den Bedrohungsakteuren Schritt zu halten. Ihr Unternehmen muss sie auf Abstand halten können. Hier kommen erweiterte Risikotransparenz und proaktives Risikomanagement ins Spiel. XDR ermöglicht SOC-Teams durch fortschrittliche Funktionen zur Erkennung von Bedrohungen (Threat Detection) eine bessere Vorhersage und Bewältigung von Risiken. Mithilfe von KI, ML und Echtzeitanalysen werden alle im Data Lake gespeicherten Informationen analysiert. Ziel ist es, klare, kontextbezogene Erkenntnisse zu liefern und gleichzeitig Fehlalarmquoten und menschliche Fehler zu reduzieren.

Effektivere Incident Response

Manche Risikomuster sind für das menschliche Auge möglicherweise nicht sofort erkennbar. Das trifft besonders SOC-Teams, die mit Warnmeldungen überschwemmt werden und möglicherweise überlastet, unterbesetzt und/oder unzureichend ausgestattet sind. Eine vereinfachte, automatisierte Incident Response über XDR verhindert, dass Angreifer diese Schwachstellen ausnutzen können. Nachdem Risiken erkannt und nach Dringlichkeit priorisiert wurden, werden Bedrohungen schnell bekämpft und gleichzeitig die Betriebsbelastung reduziert.

Höhere Kosteneffizienz im Vergleich zu herkömmlichen Sicherheitslösungen

Durch die Verkürzung der Verweildauer – in einigen Fällen um bis zu 65 % –, den Schutz vor Zero-Day-Bedrohungen und die Konsolidierung von Punktlösungen in der gesamten Umgebung sorgen XDR-Plattformen für erhebliche Kosteneinsparungen. Sie entlasten SOC- und IT-Teams und tragen so dazu bei, die Belastung von Mitarbeitern und Ressourcen zu verringern. Darüber hinaus ermöglicht die Zentralisierung von Daten und Berichten die Optimierung, bessere Information und Beschleunigung von Untersuchungen. Auch das Sicherheitsmanagement wird durch eine benutzerfreundlichere, vernetzte Plattform anstelle separater Lösungen und Funktionen vereinfacht und effizienter gestaltet.

XDR und andere Detection-and-Response-Technologien im Vergleich

Jede der folgenden Optionen hat ihren Platz und Zweck in modernen Sicherheitsstrategien. XDR unterstützt und optimiert jedoch deren Prozesse und ist damit eine unverzichtbare Technologie für SOC-Teams.

XDR im Vergleich zu SIEM

Unternehmen nutzen SIEM, um Protokolle und Warnmeldungen aus verschiedenen Lösungen zu erfassen. SIEM konsolidiert Informationen aus mehreren Quellen und sorgt für eine zentrale Übersicht. Es erzeugt jedoch häufig eine überwältigende Anzahl einzelner Warnmeldungen. Diese sind schwer zu analysieren und zu priorisieren, was zu langen Verweilzeiten und einer geringen Risikowahrnehmung führen kann.

XDR kommuniziert mit SIEM, um Protokollinformationen zu organisieren und einen Gesamtüberblick zu bieten. Es sammelt detaillierte Aktivitätsdaten und speist diese in den Data Lake ein, wo sie für umfassende Analysen, Suchvorgänge und Untersuchungen über alle Sicherheitsebenen hinweg genutzt werden können. Die Anwendung von KI und Expertenanalysen auf diesen umfangreichen Datensatz führt dazu, dass weniger, aber kontextbezogene und umsetzbare Warnungen an die SIEM-Lösung eines Unternehmens übermittelt werden. XDR ist kein Ersatz für SIEM, sondern eine Ergänzung. Es reduziert den Zeitaufwand der SOC-Analysten, die relevante Warnungen und Protokolle auswerten und entscheiden müssen, welche sofortige Aufmerksamkeit und tiefergehende Untersuchungen benötigen.

XDR versus MDR versus EDR

Trotz seiner umfassenden Funktionen bleibt EDR letztlich eingeschränkt, da es nur Bedrohungen innerhalb der verwalteten Endpunkte erkennen und darauf reagieren kann. Diese Einschränkungen beeinträchtigen letztendlich die Reaktionsfähigkeit im SOC. Ebenso ist die Reichweite von Analysetools für den Netzverkehr (NTA) auf das Netzwerk und die überwachten Netzwerksegmente begrenzt. NTA-Lösungen erzeugen in der Regel eine gewaltige Menge an Protokolldaten. Die Korrelation zwischen Netzwerkwarnungen und anderen Aktivitätsdaten ist entscheidend, damit Netzwerkwarnungen sinnvoll interpretiert werden können und einen Mehrwert bieten.

XDR baut auf diesen Technologien auf und bietet einen umfassenden Überblick über die gesamte Umgebung. Es erweitert den Umfang der erkennbaren Bedrohungen und visualisiert gleichzeitig, welche Benutzer und Endpunkte am anfälligsten sind.

Managed Detection and Response (MDR) kann auch zur Einrichtung und Überwachung von XDR-Plattformen eingesetzt werden. MDR ist ein externer Service, der Unternehmen bei der Überwachung und Abwehr von Cyberbedrohungen unterstützt. SIEM und XDR – in diesem Fall Managed XDR (MXDR) – sind Kernkomponenten dieses Service. Durch Maßnahmen zur Bedrohungssuche, Erkennung und Reaktion sowie Überwachung rund um die Uhr entlastet MDR interne SOC-Teams. Diese können sich so auf wichtige Aufgaben wie die Überprüfung von Richtlinien nach Vorfällen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften konzentrieren.

XDR im Vergleich zu NDR

Network Detection and Response (NDR) dient dazu, Anomalien zu erkennen und auf Bedrohungen innerhalb Ihrer Infrastruktur zu reagieren. Der Netzwerkverkehr und das Verhalten der Geräte werden überwacht. NDR ist besonders effektiv bei der Identifizierung nicht verwalteter Assets, die Sicherheitsrisiken darstellen könnten. Ähnlich wie EDR nutzt es KI, ML und Analyseverfahren, um Muster zu erkennen und anhand gesammelter Erkenntnisse zwischen konkreten Bedrohungen und harmlosem anomalem Geräteverhalten zu unterscheiden. XDR kann diese detaillierten Erkenntnisse – die wiederum in den Data Lake eingespeist werden – nutzen, um Erkennungs- und Reaktionsmaßnahmen zu unterstützen. Das gilt insbesondere im Hinblick auf laterale Bewegungen und die Interaktion von Geräten mit dem Netzwerk.

Wichtige Anwendungsfälle für integrierte XDR-Plattformen im Vergleich zu herkömmlichen Sicherheitsmaßnahmen

Die Plattformintegrierte XDR-Sicherheit sorgt für bahnbrechende Risikoresilienz und schnellere, agilere Sicherheitsabläufe (Security Operations) im Vergleich zu herkömmlichen, isolierten Alternativen. Ideale Anwendungsfälle sind unter anderem:

  • Der Einsatz von XDR bei der Bedrohungssuche auf Basis umfassender Erkenntnisse aus Data Lakes und automatisierter Funktionen zur Erkennung von Bedrohungen
  • Incident-Response-Szenarien, darunter die Isolierung von IT-, OT- und IoT-Sicherheitsrisiken, das Management von Konto-Kompromittierungen und Insider-Bedrohungen, die Erkennung von Malware und Ransomware und das Management von Zero-Day-Bedrohungen
  • Zahlreiche von Anwendungsmöglichkeiten in der jeweiligen Umgebung, wie die folgenden:

    • Schutz von Patienten- und Personaldaten im Gesundheitswesen
    • Identifizierung von Betrugs- und Phishing-Bedrohungen im Einzelhandel und im Finanzwesen
    • Verhinderung von Sicherheitsverletzungen in Behörden und öffentlichen Einrichtungen
    • Sicherung industrieller IoT-Systeme und vertraulicher Produktinformationen

Funktionen von XDR-Plattformen zur Verbesserung der Sicherheitslage

Verschiedene Sicherheitsebenen über den Endpunkt hinaus

Für erweiterte Erkennungs- und Reaktionsmaßnahmen sind mindestens zwei Ebenen erforderlich. XDR geht noch einen Schritt weiter und sammelt und analysiert Aktivitätsdaten aus mehreren Ebenen innerhalb seines Data Lakes. Alle relevanten Informationen werden zur effektiven Korrelation und Analyse in der am besten geeigneten Struktur bereitgestellt. Die Verwendung des nativen Sicherheits-Stacks eines einzigen Anbieters verhindert eine übermäßige Zahl an Anbietern oder Lösungen. Außerdem ermöglicht ein derartiger Stack eine beispiellose Integrationstiefe und Interaktion zwischen Erkennungs-, Untersuchungs- und Reaktionsfunktionen.

Speziell entwickelte KI, XDR-Telemetrie und fachkundige Sicherheitsanalysen

Das Sammeln von Daten ist ein Vorteil von XDR. Entscheidend ist jedoch die Anwendung von Analysen und Informationen, um eine bessere und schnellere Erkennung zu gewährleisten. Wenn das Sammeln von Telemetriedaten selbstverständlich wird, entsteht der Wert durch Sicherheitsanalysen in Verbindung mit Bedrohungsdaten, aus denen sich Erkenntnisse und Maßnahmen ableiten lassen.

Eine Analyse-Engine mit nativen, intelligenten Sensoren bietet effektivere Sicherheitsanalysen, als sie mithilfe von Produkten und Telemetrie von Drittanbietern erzielt werden könnten. Sicher versteht jeder Anbieter die Daten seiner eigenen Lösungen sehr viel besser als die eines Drittanbieters. Für optimale Analysefunktionen sollten XDR-Lösungen Priorität haben, die speziell für die nativen Sicherheits-Stacks eines Anbieters entwickelt wurden.

Eine zentrale, vernetzte und automatisierte XDR-Plattform für vollständige Transparenz

XDR ermöglicht aufschlussreichere Untersuchungen, da sich logische Verknüpfungen zwischen den Daten herstellen lassen, die in einer zentralen Ansicht bereitstehen. Eine auf den Angriff ausgerichtete grafische Darstellung beantwortet an zentraler Stelle Fragen wie:

  • Wie wurde der Anwender infiziert?
  • Wo liegt der erste Angriffspunkt?
  • Wer oder was ist noch von diesem Angriff betroffen?
  • Wo liegt der Ursprung der Bedrohung?
  • Wie hat sich die Bedrohung verbreitet?
  • Wie viele andere Anwender haben Zugriff auf diese Bedrohung?

XDR bietet SOC-Analysefachleuten mehr Möglichkeiten und vereinfacht Workflows. Es optimiert die Arbeit der Teams, indem es manuelle Schritte beschleunigt oder eliminiert und Ansichten und Analysen ermöglicht, die in Medien nicht möglich sind. Dank der Integration in SIEM und SOAR können SOC-Analysefachleute außerdem Erkenntnisse aus XDR mit Ihrem gesamten Sicherheitsökosystem verknüpfen.

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Implementierung von XDR in Ihrem Unternehmen

Wenn Sie den Einstieg in XDR in Betracht ziehen, sehen Sie sich diese Übersicht über Schritte zur Implementierung an:

  • Bewerten Sie Ihre Cybersicherheitslage und Ihren Risikowert und identifizieren Sie alle Vermögenswerte, um Ihre aktuellen Erkennungs- und Reaktionsfähigkeiten zu ermitteln.
  • Wenden Sie sich an einen XDR-Lösungsanbieter, um die Optionen zu ermitteln, die Ihren Sicherheitsanforderungen am besten entsprechen.
  • Integrieren Sie die XDR-Lösung mit Unterstützung des Anbieters – und/oder über einen Managed Service, falls verfügbar – in Ihr Netzwerk und verbinden Sie sie mit Ihren Endpunkten.
  • Bieten Sie Schulungen zur XDR-Plattform an, um Ihr Team über die ordnungsgemäße Verwendung, Best Practices und die optimale Nutzung der enthaltenen Funktionen zu informieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQs)

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Was ist Extended Detection and Response (XDR)?

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XDR ist eine einheitliche Sicherheitsplattform, die Daten von Endpunkten, Netzwerk, Cloud und Identitäten korreliert, um Bedrohungen effektiver zu erkennen.

Wie funktioniert XDR?

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XDR sammelt Telemetriedaten, analysiert Ereignisse, korreliert Signale automatisch und ermöglicht schnellere, koordinierte Bedrohungserkennung, Untersuchung und Reaktion.

Welche Hauptvorteile bietet XDR?

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XDR verbessert Erkennung, reduziert Alarmrauschen, beschleunigt Reaktionen, bietet zentrale Transparenz und stärkt Sicherheit durch konsolidierte, umfassende Datenkorrelation.

Welche Rolle spielt KI in XDR?

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KI automatisiert Erkennung, identifiziert Anomalien, korreliert komplexe Signale, priorisiert Warnungen und beschleunigt Untersuchungen für bessere Reaktionsgenauigkeit.