Künstliche Intelligenz (KI) ist eine Technologie, die es Computern und Maschinen ermöglicht, zu lernen, zu verstehen, zu erschaffen, Probleme zu lösen, Ergebnisse vorherzusagen und Entscheidungen zu treffen.
Inhalt
Im Grunde genommen geht es bei KI um Computer- oder Maschinensysteme, die Technologien wie Machine Learning (ML), neuronale Netze und kognitive Architekturen nutzen, um komplizierte Aufgaben zu erledigen, die vorher nur Menschen möglich waren.
Dazu gehört alles von der Erstellung von Inhalten über die Planung, Argumentation und Kommunikation bis hin zum Erfahrungslernen und zu komplexen Entscheidungen. Da KI-Systeme und -Tools jedoch so breit gefächert und vielfältig sind, gibt es keine allgemeingültige Definition.
Seit ihrer Einführung in den 1950er-Jahren hat KI fast jeden Aspekt des modernen Lebens, der Gesellschaft und der Technologie verändert. Durch ihre Fähigkeit, riesige Datenmengen zu analysieren, Muster zu erkennen und neues Wissen zu erwerben, ist KI aus kaum einem Bereich des menschlichen Lebens mehr wegzudenken. Das beginnt bei der Wirtschaft und beim Transportwesen und reicht bis hin zum Gesundheitswesen und zur Cybersicherheit.
Unternehmen nutzen KI unter anderem für folgende Zwecke:
Die Idee einer Maschine, die selbstständig denken kann, reicht Tausende von Jahren zurück. Im modernen Kontext lässt sich künstliche Intelligenz als definierter Begriff bis ins Jahr 1950 zurückverfolgen. Damals veröffentlichte der Mathematiker und Computerwissenschaftler Alan Turing – Schöpfer des berühmten „Turing Tests“ zur Feststellung, ob ein Computer denken kann wie ein Mensch – seine einflussreiche Abhandlung über den Begriff der künstlichen Intelligenz, Computersysteme und Intellekt.
In den Jahrzehnten seit der Veröffentlichung von Turings Abhandlung hat die KI eine dramatische Entwicklung in Bezug auf ihren Anwendungsbereich und ihre Fähigkeiten durchlaufen. Zu verdanken ist dies exponentiellen Fortschritten in der Rechenleistung, der Ausgereiftheit von Algorithmen, der Verfügbarkeit von Daten und der Einführung von Technologien wie Machine Learning, Data Mining und neuronalen Netzen.
Jahr
Meilensteine
1950er-Jahre
– Alan Turing veröffentlicht „Computing Machinery and Intelligence“.
– John McCarthy prägt den Begriff „künstliche Intelligenz“.
– Logic Theorist, das erste KI-Computerprogramm, wird entwickelt.
1960er-Jahre
– Mark 1 Perceptron, der erste Computer, der durch Versuch und Irrtum lernt, wird entwickelt.
1980er-Jahre
– Deep-Learning-Techniken und neuronale Netze wachsen.
1990er-Jahre
– Erhöhte Daten- und Rechenleistung beschleunigen das Wachstum und die Investition in KI.
– Deep Blue AI von IBM besiegt den amtierenden Schachweltmeister Garry Kasparov.
2000er-Jahre
– Mit der Einführung der KI-gestützten Suchmaschine von Google, den Produktempfehlungen von Amazon, der Gesichtserkennung von Facebook und den ersten selbstfahrenden Autos wird KI zum Mainstream.
2010er Jahre
– KI-Assistenten wie Siri von Apple und Alexa von Amazon werden eingeführt.
– Google startet TensorFlow, ein Open-Source-Framework für Machine Learning.
– Das neuronale Netzwerk AlexNet macht die Verwendung von grafischen Verarbeitungseinheiten (GPUs) für das Training von KI-Modellen populär.
2020er-Jahre
– OpenAI veröffentlicht die dritte Version seines äußerst beliebten generativen KI-Modells (GenAI) ChatGPT (Large Language Model, LLM).
– Die GenAI-Welle setzt sich mit der Einführung von Bildgeneratoren wie Midjourney und Dall-E 2 und LLM-Chatbots wie Google Gemini fort.
KI-Systeme funktionieren, indem sie mit riesigen Datenmengen gefüttert werden und diese Daten mithilfe menschenähnlicher kognitiver Prozesse analysieren und bewerten. Dabei identifizieren und kategorisieren KI-Systeme Muster und nutzen diese, um Aufgaben auszuführen oder Vorhersagen über zukünftige Ergebnisse zu treffen, ohne dass eine direkte menschliche Aufsicht oder Anweisungen erforderlich sind.
Beispielsweise kann ein bildgenerierendes KI-Programm wie Midjourney, das mit einer riesigen Anzahl von Fotos gefüttert wird, lernen, wie es „Originalbilder” auf der Grundlage von Eingaben eines Benutzers erstellen kann. Entsprechend kann ein KI-Chatbot für den Kundenservice, der mit großen Textmengen trainiert wurde, lernen, mit Kunden zu interagieren wie ein echter Kundendienstmitarbeiter.
Jedes System ist anders, aber KI-Modelle werden in der Regel nach dem gleichen fünfstufigen Prozess programmiert:
Die meisten modernen KI-Systeme verwenden eine Vielzahl von Techniken und Technologien, um die Prozesse der menschlichen Intelligenz zu simulieren. Die wichtigsten davon sind Deep Learning und Machine Learning (ML). Die Begriffe Machine Learning und Deep Learning werden manchmal synonym verwendet. Sie bezeichnen jedoch im Zusammenhang mit KI-Training zwei sehr unterschiedliche Prozesse.
Machine Learning nutzt Algorithmen, um riesige Datenmengen zu analysieren, zu kategorisieren, zu sortieren, zu lernen und zu verstehen. So lassen sich präzise Modelle erstellen und Ergebnisse vorhersagen, ohne dass genau angegeben werden muss, wie dies zu geschehen hat.
Deep Learning ist eine Unterkategorie des Machine Learnings. Es verfolgt die gleichen Ziele, indem es neuronale Netze nutzt, um die Struktur und Funktion des menschlichen Gehirns nachzuahmen. Im Folgenden werden beide Konzepte genauer untersucht.
Es gibt vier verschiedene Arten von Machine Learning:
Durch Machine Learning können selbstfahrende Autos so gut auf Veränderungen in der Umgebung zu reagieren, dass sie ihre Passagiere sicher an ihr gewünschtes Ziel bringen können. Weitere Anwendungsbereiche für Machine Learning reichen von Programmen zur Bild- und Spracherkennung, Sprachübersetzungs-Apps, Persona-gesteuerten KI-Agenten und Data Mining bis hin zur Erkennung von Kreditkartenbetrug, Diagnosen im Gesundheitswesen und Empfehlungen zu Produkten oder Marken in Social Media.
Deep Learning ist eine Form des Machine Learnings, die auf der Verwendung fortschrittlicher neuronaler Netze basiert. Das sind Machine-Learning-Algorithmen, die die Funktionsweise der Neuronen im menschlichen Gehirn nachahmen, um komplexe Muster in großen Datenmengen zu identifizieren.
Beispielsweise können selbst sehr kleine Kinder ihre Eltern sofort von anderen Erwachsenen unterscheiden, da ihr Gehirn in Sekundenschnelle Hunderte von einzigartigen oder charakteristischen Details analysieren und vergleichen kann. Dazu gehören die Farbe der Augen und Haare, aber auch unverwechselbare Ausdrucksformen oder Gesichtszüge.
Neuronale Netze ahmen die Funktionsweise des menschlichen Gehirns nach, indem sie ebenfalls Tausende oder Millionen winziger Details in den eingespeisten Daten analysieren, um größere Muster zwischen ihnen zu erkennen und zu identifizieren. Generative KI-Systeme (GenAI) wie ChatGTP von OpenAI oder der Bildgenerator Midjourney nutzen Deep Learning, um große Mengen an Bildern oder Texten zu erfassen und zu analysieren. Anschließend verwenden sie diese Daten, um neue Texte oder Bilder zu erstellen, die den Originaldaten ähneln, sich jedoch von ihnen unterscheiden.
In den letzten Jahren haben bahnbrechende Innovationen die Fähigkeiten von KI-Systemen erheblich erweitert, etwa in den Bereichen natürliche Sprachverarbeitung, Computer Vision, verstärktes Lernen und Spitzentechnologien wie Generative Adversarial Networks (GANs), Transformer-Modelle und echte KI-fähige Maschinen (AIEMs). KI-Systeme können nun menschliche Denkprozesse besser nachahmen, realistischere Inhalte generieren und immer komplexere Aufgaben ausführen.
In den letzten Jahren haben bahnbrechende Innovationen die Fähigkeiten von KI-Systemen erheblich erweitert, etwa in den Bereichen natürliche Sprachverarbeitung, Computer Vision, verstärktes Lernen und Spitzentechnologien wie Generative Adversarial Networks (GANs), Transformer-Modelle und echte KI-fähige Maschinen (AIEMs). KI-Systeme können nun menschliche Denkprozesse besser nachahmen, realistischere Inhalte generieren und immer komplexere Aufgaben ausführen.
Durchbrüche bei Machine Learning und Deep Learning
Dank revolutionärer Durchbrüche im Machine Learning und bei Deep-Learning-Algorithmen können Forscher und Entwickler heute unglaublich ausgefeilte KI-Systeme für eine Vielzahl von praktischen Anwendungen in der entwickeln.
KI-Chatbots werden zum Beispiel von Millionen von Unternehmen täglich dafür genutzt, Fragen zu beantworten, Produkte zu verkaufen und mit ihren Kunden zu interagieren. Unternehmen setzen KI-Algorithmen auch ein, um anhand der bisherigen Käufe eines Kunden Trends zu erkennen und personalisierte Empfehlungen für neue Produkte, Marken oder Dienstleistungen abzugeben.
Im Bereich der automatischen Spracherkennung (ASR) setzen KI-Dienste wie Siri und Alexa auf NLP (Natural Language Processing), um menschliche Sprache in schriftliche Inhalte zu übersetzen. In ähnlicher Weise haben Fortschritte bei KI-gesteuerten neuronalen Netzwerken für „Computer Vision“ das Taggen von Fotos in Social Media vereinfacht und selbstfahrende Autos sicherer gemacht.
Weitere Beispiele für den Einsatz von KI mit Machine Learning oder Deep Learning sind automatisierte Algorithmen für den Aktienhandel und intelligente Roboter, die repetitive Aufgaben in Fabriken oder an Fertigungsstraßen ausführen können. Außerdem wird Machine Learning eingesetzt, um Banken dabei zu helfen, verdächtige Transaktionen zu erkennen und Finanzbetrug zu verhindern.
Wenn es um die Rolle der KI in der Cybersicherheit geht, sind zwei unterschiedliche, aber miteinander verbundene Bereiche zu berücksichtigen: KI-Sicherheit und KI-Cybersicherheit.
KI-Sicherheit (auch „Sicherheit für KI“) bezieht sich auf den Einsatz von Maßnahmen für Cybersicherheit zum Schutz der KI-Infrastruktur eines Unternehmens. Sie dient zur Verringerung oder Beseitigung von KI-Sicherheitsrisiken und zur Sicherung aller KI-Systeme, -Komponenten und -Anwendungen in einem Netzwerk, von den Endpunkten bis hin zu den KI-Modellen. Dazu gehören:
Sicherstellung, dass die Nutzung oder Entwicklung von KI vollständig allen relevanten Gesetzen, Richtlinien und Vorschriften entspricht
KI-Cybersicherheit umfasst alle Möglichkeiten, wie KI-gestützte Tools die Maßnahmen für Cybersicherheit eines Unternehmens proaktiv schneller, genauer und effektiver verbessern können, als dies ein menschliches Cybersicherheitsteam oder ein Security Operations Center (SOC) jemals könnte. Dazu gehört auch die Nutzung von KI zu für folgende Themen:
Unternehmen nutzen KI bereits auf vielfältige Weise, um ihre Cybersicherheit zu verbessern, Cyberangriffe zu erkennen und darauf zu reagieren. Außerdem schützen sie damit ihre Netzwerke vor Cyberbedrohungen, zum Beispiel vor Datenverstößen, Distributed-Denial-of-Service-Angriffen (DDoS), Ransomware, Malware, Phishing-Angriffen und Identitätsbedrohungen.
Im Bereich der Threat Detection and Response kann KI Cyberbedrohungen identifizieren und vorhersagen, Muster in Aktivitätsprotokollen und Netzwerkverkehr analysieren, Passwörter und Logins authentifizieren und schützen. Außerdem kann sie Gesichtserkennung und CAPTCHA-Anmeldungen einsetzen, Cyberangriffe simulieren, nach Schwachstellen im Netzwerk suchen und automatisierte Maßnahmen für Cybersicherheit gegen neue oder aufkommende Bedrohungen erstellen. Dazu gehören Tools wie:
Wenn ein Angriff stattfindet, kann KI auch wirksame Abhilfemaßnahmen anbieten oder automatisch auf Sicherheitsvorfälle reagieren, basierend auf den vorab festgelegten Richtlinien und Playbooks eines Unternehmens. Dies kann dazu beitragen, die Kosten zu senken, den Schaden durch einen Angriff zu minimieren und Unternehmen eine schnellere Wiederherstellung zu ermöglichen.
KI bietet eindeutig eine Reihe entscheidender Vorteile gegenüber anderen Arten von Computersystemen. Aber wie bei jeder neuen Technologie gibt es Risiken, Herausforderungen und ethische Fragen, die bei der Entwicklung, Einführung und Verwendung von KI berücksichtigt werden müssen.
KI-Modelle werden von Menschen anhand von Daten aus vorhandenen Inhalten trainiert. Das birgt das Risiko, dass das Modell alle impliziten Vorurteile, die in diesen Inhalten enthalten sind, widerspiegeln oder verstärken könnte. Diese Tendenzen könnten zu Ungleichheit, Diskriminierung oder Unfairness in den Algorithmen, Vorhersagen und Entscheidungen führen, die mithilfe dieser Modelle getroffen werden.
Da die erstellten Inhalte so realistisch sein können, könnten GenAI-Tools außerdem dazu missbraucht werden, Falschinformationen, Desinformationen, schädliche Inhalte und Deepfake-Videos, -Audiodateien und -Bilder zu erstellen oder zu verbreiten.
Es gibt auch eine Reihe von datenschutzrechtlichen Bedenken hinsichtlich der Entwicklung und Nutzung von KI. Dies gilt insbesondere für Branchen wie das Gesundheitswesen, das Bankwesen und Rechtsdienstleistungen, die mit hochgradig persönlichen, sensiblen oder vertraulichen Informationen umgehen.
Um diese Informationen zu schützen, müssen KI-gesteuerte Anwendungen klaren Best Practices in Bezug auf Datensicherheit, Geheimhaltung und Datensicherheit folgen. Dazu gehören die Verwendung von Verfahren zur Anonymisierung von Daten, die Implementierung einer robusten Datenverschlüsselung und der Einsatz fortschrittlicher Maßnahmen zur Cybersicherheit, die vor Datendiebstahl, Datenverstößen und Hackern zu schützen.
Viele Aufsichtsbehörden und Rahmenwerke wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verlangen von Unternehmen, dass sie klare Regelwerke befolgen, wenn es um den Schutz personenbezogener Daten, die Gewährleistung von Transparenz und Verantwortlichkeit sowie den Schutz der Privatsphäre geht.
Um diese Vorschriften einzuhalten, sollten Unternehmen sicherstellen, dass sie über unternehmenseigene KI-Richtlinien verfügen. Diese dienen dazu, die Daten zu überwachen und zu kontrollieren, die zur Erstellung neuer KI-Modelle verwendet werden. Außerdem schützen sie KI-Modelle, die sensible oder persönliche Informationen enthalten könnten, vor böswilligen Akteuren.
Wie sich die KI in Zukunft entwickeln wird, lässt sich natürlich nicht vorhersagen. Aber es ist möglich, basierend auf den aktuellen Trends in der KI-Nutzung und -Technologie einige fundierte Annahmen darüber zu treffen, was als Nächstes passieren wird,.
Neue Trends in der KI-Forschung
Im Bereich der KI-Forschung laufen zahlreiche Innovationen, die die Entwicklung von KI revolutionieren könnten. Dazu gehören autonome KI-Systeme, Meta-KI und Meta-Lernen, Open-Source-Modelle für Large Language Learning (LLM), digitale Zwillinge und Red Teaming zur Risikovalidierung sowie gemeinsame Entscheidungsfindung von Mensch und KI.
Wahrscheinlich werden auch komplexe neue Systeme wie neurosymbolische KI, echte KI-fähige Maschinen (AIEMs) und Quantum Machine Learning die Reichweite und Fähigkeiten von KI-Modellen, -Tools und -Anwendungen weiter verbessern.
Eine andere Technologie, die das Potenzial hat, die Funktionsweise von KI zu revolutionieren, ist der Schritt hin zu agentenbasierter KI der nächsten Generation. Dabei handelt es sich um KI, die in der Lage ist, selbstständig Entscheidungen zu treffen und Maßnahmen zu ergreifen, ohne dass eine menschliche Steuerung, Überwachung oder Intervention erforderlich ist.
Laut den Technologieanalysten von Gartner könnte spätestens im Jahr 2028 agentenbasierte KI bis zu 15 % aller täglichen Arbeitsentscheidungen treffen. Die Benutzeroberfläche (UI) von agentenbasierter KI könnte auch proaktiver und personenbezogener werden. Sie könnte lernen, sich wie menschliche Agenten mit eigenen Persönlichkeiten zu verhalten, komplexere Geschäftsaufgaben auszuführen, wichtigere Geschäftsentscheidungen zu treffen und personalisiertere Kundenempfehlungen zu geben.
Potenzielle Auswirkungen von KI auf die Belegschaft
KI steigert die betriebliche Effizienz und übernimmt Routineaufgaben übernimmt, außerdem werden GenAI-Engines wie ChatGPT und Midjourney immer leistungsfähiger und beliebter. Daher gibt es berechtigte Bedenken hinsichtlich der möglichen Auswirkungen auf Arbeitsplätze in zahlreichen Branchen.
Ähnliche Sorgen gab es schon bei der Einführung des Internets, der Personalcomputer, Mobiltelefone und anderer Paradigmen verändernder Technologien. Auch die KI wird wahrscheinlich neue Möglichkeiten und vielleicht sogar ganz neue Branchen schaffen, die qualifizierte und talentierte Arbeitskräfte benötigen.
Folglich besteht die größere Herausforderung möglicherweise nicht darin, den Verlust von Arbeitsplätzen zu bewältigen. Vielmehr geht es darum, wie Arbeitskräfte am besten für diese neuen Chancen geschult werden können, und ihnen den Übergang von schrumpfenden zu wachsenden Berufsfeldern zu erleichtern.
Die Rolle von KI bei der Bewältigung globaler Herausforderungen
KI steigert nicht nur die betriebliche Effizienz und verbessert die Cybersicherheit. Sie hat auch das Potenzial, zur Lösung einiger der größten Herausforderungen beizutragen, denen die Menschheit heute gegenübersteht.
Im Gesundheitswesen kann KI Ärztinnen und Ärzten dabei helfen, schnellere und genauere Diagnosen zu stellen, die Ausbreitung künftiger Pandemien zu verfolgen und die Entdeckung neuer Medikamente, Behandlungsmethoden und Impfstoffe zu beschleunigen.
KI-Technologien könnten die Geschwindigkeit und Effizienz von Notfallmaßnahmen bei Naturkatastrophen, von Menschen verursachten Katastrophen und Unwettern verbessern.
KI könnte auch zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen, indem sie die Nutzung erneuerbarer Energien optimiert, den CO2-Fußabdruck von Unternehmen reduziert, die weltweite Entwaldung und die Verschmutzung der Ozeane verfolgt und die Effizienz von Systemen für Recycling, Wasseraufbereitung und Abfallwirtschaft verbessert.
Andere wahrscheinliche Trends und Entwicklungen
Zu den weiteren Trends, Möglichkeiten und Anwendungsbereichen für KI zählen unter anderem:
Trend Vision One™ bietet unübertroffenen End-to-End-Schutz für den gesamten KI-Stack in einer zentralen, einheitlichen KI-gestützten Plattform.
Trend Vision One nutzt die vielfältigen Funktionen von Trend Cybertron – der weltweit ersten proaktiven KI für Cybersicherheit – und umfasst eine Reihe agentenbasierter KI-Funktionen, die sich auf der Grundlage von Informationen aus der Praxis und Sicherheitsmaßnahmen kontinuierlich weiterentwickeln.
Dadurch kann es sich schnell an neue Bedrohungen anpassen, um die Sicherheitslage eines Unternehmens zu verbessern, die betriebliche Effizienz zu steigern, Sicherheitsmaßnahmen von reaktiv zu proaktiv umzugestalten und jede Ebene der KI-Infrastruktur zu sichern.
Fernando Cardoso ist Vice President of Product Management bei Trend Micro. Er konzentriert sich auf die hoch dynamische Welt der KI und Cloud. Seine Laufbahn begann er als Network und Sales Engineer. In dieser Zeit entwickelte er seine Kompetenzen in den Bereichen Rechenzentren, Cloud, DevOps und Cybersicherheit weiter – Bereiche, denen nach wie vor seine Leidenschaft gilt.
Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Computer, der mithilfe von Technologie die Art und Weise nachahmt, wie Menschen denken, funktionieren und Entscheidungen treffen.
KI-Modelle verwenden komplexe Algorithmen und nutzen riesige Mengen an „gelernten“ Informationen, um Antworten auf Nutzerfragen zu berechnen oder Inhalte basierend auf Nutzeraufforderungen zu generieren.
Siri ist eine einfache Form der KI, die Technologien wie maschinelles Lernen und Spracherkennung nutzt, um menschliche Sprache zu verstehen und darauf zu reagieren.
Wie alle Technologien ist KI nicht von Natur aus gut oder schlecht. Es ist ein Tool, das sowohl für positive als auch für negative Zwecke verwendet werden kann.
Das Hauptziel von KI ist es, Computern zu ermöglichen, intelligentere Entscheidungen zu treffen, schwierigere Aufgaben zu erledigen und ohne ständigen menschlichen Input aus Erfahrungen zu lernen.
KI wurde entwickelt, um wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren, komplexe Probleme zu lösen und fortschrittlichere Forschung und Innovation in mehreren verschiedenen Branchen zu ermöglichen.
Zu den Risiken, die KI mit sich bringt, gehören Bedenken über Voreingenommenheit und Fairness, Datenschutzrisiken, Cybersicherheitsrisiken und das Potenzial für eine Verdrängung von Arbeitsplätzen.
Computerwissenschaftler Alan Turing (1912 – 1954) und John McCarthy (1927 – 2011) gelten in der Regel als die inoffiziellen „Vater der KI“.
Es gibt viele Beispiele für KI in unserem täglichen Leben, von Software auf dem Smartphone in Ihrer Tasche bis hin zu Chatbots, die auf häufige Kundendienstfragen antworten.
Einige Beispiele für einfache KIs sind Sprachassistenten wie Siri oder Alexa, intelligente Suchmaschinen wie Google, Kundenservice-Chatbots und sogar Saugroboter.
Zu den Nachteilen von KI gehören Bedenken in Bezug auf Datenschutz und Voreingenommenheit, Cybersicherheitsrisiken und die potenziellen Auswirkungen auf Arbeitsplätze in bestimmten Bereichen.
Je nachdem, wie sie eingesetzt wird, kann KI zu Arbeitsplatzverlusten führen, Fehlinformationen generieren, private Informationen gefährden, Kreativität reduzieren und zu einer übermäßigen Abhängigkeit von Technologie führen.
Die meisten KI-Tools können in den Einstellungsfunktionen von Mobiltelefonen, Computern, Softwareanwendungen oder Websites ein- oder ausgeschaltet werden.
Viele KI-Tools wie Suchmaschinen oder Alexa sind völlig kostenlos. Andere, wie ChatGPT, bieten sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Optionen. Kommerzielle KI wird normalerweise nur bezahlt.
Die meisten KI-Unternehmen bieten kostenlose Einführungsversionen wie Microsoft Copilot, Grammarly, Google Gemini und ChatGPT an.
Derzeit gehören ChatGPT, Google Maps, Google Assistant, Microsoft Copilot und Google Gemini zu den beliebtesten KI-Apps.
Einige der beliebtesten KI-unterstützten Schreibanwendungen sind Grammarly, ChatGPT, Writesonic, Jasper und Claude.
Google Gemini, Microsoft Copilot und ChatGPT gehören derzeit zu den am häufigsten verwendeten kostenlosen KI-Apps.
Der „beste“ Chatbot hängt davon ab, wofür Sie ihn benötigen, aber einige der beliebtesten KI-Chatbots sind Perplexity, Google Gemini, Jasper und ChatGPT.
Häufige Beispiele für KI im täglichen Leben sind Smartphones, KI-Suchmaschinen, Client Service Chatbots und digitale Sprachassistenten wie Siri und Alexa.
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