Cloud Computing bezeichnet den Prozess der Nutzung von im Internet gehosteten Servern, virtuellen Computern oder Software as a Service. Dabei können Nutzer auf Dienste zugreifen, ohne über Kenntnisse, Fachwissen oder Kontrolle über die zugrunde liegende Infrastruktur zu verfügen.
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Beim Cloud Computing können wichtige Daten jederzeit über eine Internetverbindung abgerufen werden, unabhängig davon, wo sich der Nutzer befindet. Außerdem können Unternehmen Ressourcen flexibel zuweisen und umwidmen, abhängig von ihren dynamischen Anforderungen.
Cloud-Anbieter wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud stellen Nutzern und Unternehmen auf der ganzen Welt Computing-Ressourcen zur Verfügung.
Die Cloud hat Unternehmen in allen Branchen den Weg für die digitale Transformation geebnet.
Unternehmen sind von der Last und Verantwortung befreit, ihre eigene Infrastruktur zu warten und zu bezahlen. Dadurch reduziert sich der Zeitaufwand für die Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen und Diensten erheblich. Die Betriebe können sich auf die Anwendungsentwicklung konzentrieren. Sie müssen sich nicht mehr um die mühsame manuelle Pflege und Wartung der Infrastruktur kümmern, um sicherzustellen, dass Software und Tools auf dem neuesten Stand sind.
Durch die Cloud werden Unternehmen schlanker – dadurch können sie ihre Kunden rascher erreichen, ihre Anwendungen schneller testen und bereitstellen und Innovationen weiter vorantreiben.
Das National Institute of Standards and Technology (NIST) hat fünf wesentliche Merkmale für jedes Cloud-Modell bereitgestellt:
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On-Demand-Self-Service Anwender können Cloud-Computing-Ressourcen automatisch nach ihren Bedürfnissen und Anforderungen anordnen, ohne zuerst mit ihrem Cloud-Serviceanbieter kommunizieren zu müssen. |
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Umfassender Netzwerkzugriff Mit einer Internetverbindung können Nutzer über jede Plattform – Mobiltelefon, Laptop oder Workstation – weltweit auf benutzerfreundliche und Cloud-basierte Funktionen zugreifen. |
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Ressourcen-Pooling Die Cloud ist eine Multi-Tenant-Plattform (mandantenfähig). Das bedeutet, dass mehrere Benutzer einen Cloud-Dienst nutzen und die Anzahl der Ressourcen erhalten können, die sie benötigen, ohne genau regulieren oder wissen zu können, wo sich die Ressourcen befinden. |
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Schnelle Elastizität Anwender können jederzeit mehr oder weniger Cloud-Ressourcen erwerben, wenn sie nach oben oder unten skalieren, je nach Bedarf des Unternehmens. Unternehmen können Speicheroptionen schnell aktualisieren oder herabstufen oder von einer As-a-Service-Lösung zu einer anderen wechseln, ohne wesentliche Änderungen an ihrer aktuellen IT-Infrastruktur vornehmen zu müssen. |
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Messbarer Service Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, können Cloud-Dienstleister den Nutzern, die zur Fortsetzung ihres Dienstes mehr benötigen, ausreichend Ressourcen zur Verfügung stellen. Da das System sehr genau gemessen wird, werden die Nutzungs- oder Verbrauchswerte sowohl für die Nutzer als auch für die Anbieter genau beobachtet, kontrolliert und detailliert aufgezeichnet. |
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SaaS ist das am weitesten verbreitete Cloud-Service-Modell. Anwendungen werden von einem Anbieter von Cloud-basierten Diensten gehostet und sind über ein Netzwerk oder das Internet zugänglich. Einfach ausgedrückt heißt das, dass wichtige eingesetzte Software nicht auf einem Computer gespeichert wird, sondern auf einem Server, der über das Internet erreichbar ist.
SaaS-Anbieter verwalten, pflegen und kontrollieren die Cloud-Infrastruktur (Hardware und Software) und deren Sicherheit. Beispiele für SaaS sind Gmail oder Office 365, Google Apps, Salesforce und Netflix. SaaS ist benutzerfreundlich und erfordert keine technischen Kenntnisse für die Nutzung oder Einführung.
Vorteile:
PaaS ist ein Cloud-Computing-Modell, bei dem Benutzer oder Unternehmen ihre Anwendungen erstellen, testen, verwalten und hosten können. Es stellt Benutzern Computing-Ressourcen zur Verfügng, außerdem Tools und Software zur Entwicklung ihrer Apps, etwa Middleware, Datenbank-Management oder das Betriebssystem. Wie SaaS-Anbieter verwalten PaaS-Anbieter die Cloud-Infrastruktur und ihre Sicherheit, warten oder kontrollieren sie.
PaaS wird hauptsächlich von Anwendungsentwicklern verwendet und erfordert daher technische Fähigkeiten.
Vorteile:
IaaS ist ein Cloud-Servicemodell, das Benutzern oder Unternehmen Computing- und Processing-Ressourcen, Virtual Machines (VMs), Speicher und Netzwerke bereitstellt. Die Server können sowohl physisch als auch virtuell sein. Im Gegensatz zu SaaS und PaaS haben IaaS-Nutzer die Kontrolle über die Cloud-Infrastruktur und ihre Sicherheit. Der IaaS-Serviceanbieter kümmert sich um die Infrastruktur. Der Benutzer kauft, installiert und verwaltet die Betriebssysteme, Middleware und Tools, die er für die Entwicklung seiner Anwendungen benötigt.
Hoch spezialisierte Fachleute wie Infrastruktur- und Netzwerkarchitekten nutzen IaaS.
Vorteile:
Cloud Security erweitert den Schutz von Rechenzentren auf Cloud-Workloads, Anwendungen und Cloud-native Architekturen. Die Lösung bietet plattformbasierenden Schutz, Risikomanagement und Multi-Cloud Detection and Response.
Jayce Chang ist Vice President of Product Management mit strategischem Schwerpunkt auf Security Operations, XDR und Agentic SIEM/SOAR.
Cloud Computing stellt bedarfsgerechte Ressourcen wie Speicher, Server und Anwendungen über das Internet bereit, für Skalierbarkeit und Flexibilität.
Die vier Arten sind Public Cloud, Private Cloud, Hybrid Cloud und Community Cloud, jeweils mit eigenen Vorteilen und Einsatzmöglichkeiten.
Beispiele sind Google Drive, Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Dropbox, die Online-Speicher und Hosting-Dienste anbieten.
Vorteile sind Skalierbarkeit, Kosteneffizienz und Zugänglichkeit; Nachteile umfassen Sicherheitsrisiken, Ausfallzeiten und mögliche Compliance-Probleme.
Cloud Computing funktioniert durch das Hosten von Daten und Anwendungen auf entfernten Servern, die über das Internet zugänglich sind.
KI ersetzt Cloud Computing nicht; sie nutzt Cloud-Infrastruktur für Datenverarbeitung, Speicherung und skalierbare Rechenleistung.
PaaS bietet eine Plattform für App-Entwicklung, während SaaS fertige Softwareanwendungen über die Cloud für Endnutzer bereitstellt.
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National Institute of Standards and Technology (NIST)