Cyberbedrohungen
Der Security-RückKlick 2023 KW 30
Wichtige Änderungen in der NIS2-Richtlinie, BSI warnt vor Indirect Prompt Injections, Admins sollten ihre Citrix-Server zügig aktualisieren, wie hilft das Zero Trust-Konzept, Supply Chains abzusichern, und ein Google Red Team erforscht Angriffe auf KI-Systeme – der Überblick.
Mit Zero Trust Supply Chain sichern
Zero Trust ist für die Sicherung der Supply Chain von entscheidender Bedeutung, weil damit dort vorhandene Schwachstellen unschädlich gemacht werden können. Wir stellen auch die beiden, auf unterschiedliche Bedürfnisse ausgerichteten Frameworks vor.
Das Europäische Parlament hat im Januar 2023 die NIS2-Richtlinie in Kraft gesetzt. Welche Änderungen für die Betreiber wesentlicher Dienste sind darin enthalten und wie können Unternehmen die Compliance-Anforderungen am besten umsetzen?
Offenes Tor zu privaten 5G-Netzen
Fehlende Verschlüsselungs- und Authentifizierungsmechanismen im GTP-U-Protokoll zwischen Basisstationen und 5GC UPFs erlaubt es Cyberkriminellen, eine Packet Reflection-Schwachstelle zu nutzen, um Angriffe auf 5G-Geräte in internen Netzwerken auszuführen.
BSI warnt vor Schwachstelle bei generativen LLMs
Die Risiken durch „Indirect Prompt Injections“ seien ernst zu nehmen und „entstehen bei der Verarbeitung von Informationen aus unsicheren Quellen durch LLMs“, so das BSI mit einer Warnung der Stufe 1 für die relativ neue Schwachstellenklasse.
Google Red Team erforscht Angriffe auf KI-Systeme
Google hat ein Red Team eingerichtet, das sich auf KI-Systeme konzentriert, und hat einen Bericht veröffentlicht, der einen Überblick über gängige Angriffsarten und die daraus gezogenen Lehren gibt.
Update für Citrix-Schwachstelle
Netzwerk-Admins, die Citrix Gateway oder Netscaler ADC einsetzen, sollten ihre Server zügig auf den aktuellen Stand bringen. Sicherheitsforscher haben tausende über eine kritische Sicherheitslücke verwundbare Citrix-Instanzen entdeckt, auch in Deutschland.