Cyberbedrohungen
Der Security-RückKlick 2023 KW 19
Der Cyber Risk Index für das zweite Halbjahr 2022 lässt hoffen, Mail ist immer noch der häufigste Angriffsvektor, neue Ransomware verschlüsselt sich selbst als Tarnung und Anleitungen für Strategien zum Management der Angriffsoberfläche – die Auswahl.
Management der Angriffsoberfläche
Sicherheitsteams müssen Strategien und Prozeduren für das Risikomanagement überarbeiten. Wir erklären die Verteidigung über die drei Phasen des Lebenszyklus von Risiken für die Angriffsfläche hinweg und zeigen die Bedeutung von XDR und Zero Trust auf.
Mail beliebtester Angriffsvektor
Unser Jahresbericht zu den Mail-Bedrohungen 2022 zeigt einen Anstieg der gestoppten Bedrohungen auf 146 Milliarden, davon 55 % Mails. Dies zeigt, dass Mail immer noch der häufigste Angriffsvektor ist und entsprechend sorgfältig geschützt werden muss.
Cyber Risk Index auf „moderat“
Laut dem Cyber Risk Index für H2 2022 von Trend Micro verbessert sich das globale Cyberrisiko von „erhöht“ auf „moderat“. Europa weist den positivsten Index aller Regionen auf. Für Deutschland ist er zwar gesunken, bleibt aber trotzdem „erhöht“.
Lücken in Azure API Management-Service
Drei Sicherheitslücken im Azure API Management-Service können ausgenutzt werden, um etwa auf interne Assets zuzugreifen, Web Application Firewalls zu umgehen, Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen und bösartige Dateien auf interne Server hochzuladen.
Cactus verschlüsselt sich selbst
Eine neue Ransomware namens Cactus nutzt Schwachstellen in VPN-Geräten aus, um Zugang zu Netzwerken großer Unternehmen zu erlangen. Sie unterscheidet sich von anderen, weil sie die Ransomware-Binärdatei verschlüsselt, um der Entdeckung zu entgehen.
Github verhindert automatisch Leaks
GitHub blockiert jetzt automatisch das Durchsickern sensibler Informationen wie API-Schlüssel und Zugriffstoken für alle öffentlichen Code-Repositories. Die Funktion scannt nach „Secrets“, bevor „Git Push“-Aktionen ausgeführt werden.