Der Security-RückKlick 2022 KW 33
Wegen nachlassender Qualität bei Patches ändert die ZDI ihre Fristen für die Offenlegung von Schwachstellen, Studie zu Bedrohungen im Metaverse, ständiges Ändern der Passwörter ist kontraproduktiv und Phishing-Mails im Umlauf, die angeblich von Bundesregierung stammen.
Wegen nachlassender Qualität bei Patches ändert die ZDI ihre Fristen für die Offenlegung von Schwachstellen, Studie zu Bedrohungen im Metaverse, ständiges Ändern der Passwörter ist kontraproduktiv und Phishing-Mails im Umlauf, die angeblich von Bundesregierung stammen.
Bösartige Browser Extensions als Vektor
Bei der Analyse der neuesten Aktivitäten der Gruppe CopperStealer fanden wir eine bösartige Browser-Extension, die bei der Anmeldung eines Opfers bei einer Kryptowährungs-Site API-Schlüssel erstellen und stehlen kann, um Transaktionen umzuleiten.
Unsere neue Studie beleuchtet mögliche cyberkriminelle und cyber-physische Bedrohungen im entstehenden Metaverse. Die Forscher warnen unter anderem vor einem „Darkverse“, das schnell zu einem neuen Raum der Cyberkriminalität im Metaverse werden könnte.
ZDI mit neuen Offenlegungsfristen
Die Zero Day Initiative hat eine neue Richtlinie für ihre Fristen für die Offenlegung von Schwachstellen angekündigt: Die sind teilweise verkürzt worden, um den Rückgang der Qualität von Patches und der Kommunikation der Anbieter mit den Kunden zu beheben.
Zwang zu ständiger Passworterneuerung schadet
Der Beirat Digitaler Verbraucherschutz beim BSI empfiehlt Passwort-Manager und Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Er warnt auch davor, Nutzer regelmäßig zur Änderung ihrer Passwörter zu zwingen, weil sie dann leicht zu erratende Iterationen eintragen.
Trend Micro tritt der neuen Open-Source-Initiative Open Cybersecurity Schema Framework (OCSF) bei, im Rahmen derer ein Standard bereitgestellt wird, mit dessen Hilfe Unternehmen Cyberangriffe schneller erkennen und darauf reagieren können.
Kampagne mit Phishing-Mails von Bundesregierung
Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor einer Phishing-Welle mit gefälschten E-Mails, die vorgeben, von der Bundesregierung zu stammen. Angeblich sei eine Verifizierung der Kreditkartendaten nötig, um eine Sperrung zu vermeiden.