Trend Micro Cybersicherheitsvorhersagen: Cyberkriminalität wird im Jahr 2026 vollständig industrialisiert

Report zeigt: Cyberangriffe skalieren durch zunehmend autonome Kampagnen

Garching bei München 25. November 2025 – Trend Micro, einer der weltweit führenden Anbieter von Cybersicherheitslösungen, warnt in seinen jährlichen Sicherheitsprognosebericht für 2026 davor, dass das kommende Jahr den endgültigen Übergang zur voll industrialisierten Cyberkriminalität markieren wird. Künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung ermöglichen es Angreifern heute, ganze Kampagnen autonom durchzuführen, von der Aufklärung bis hin zur Erpressung. Unternehmen sehen sich dadurch Angriffen in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit, Größe und Komplexität gegenüber.

Der Bericht zeigt, wie generative KI und agentenbasierte Systeme die Ökonomie der Cyberkriminalität grundlegend verändern. Autonome Angriffskampagnen, die sich in Echtzeit anpassen, polymorphe Malware, die ihren eigenen Code ständig neu schreibt, sowie Deepfake-basierte Social-Engineering-Taktiken werden zu Standardwerkzeugen für Angreifer. Gleichzeitig droht Automatisierung auch Unternehmen mit einer Flut an synthetischem Code, manipulierten KI-Modellen und fehlerhaften Modulen, die in legitime Arbeitsabläufe eingebettet sind, zu überfluten, wodurch die Grenze zwischen Innovation und Sicherheitsbedrohung zunehmend verschwimmt.

Für 2026 erwartet Trend Micro besonders hohe Risiken für Hybrid-Cloud-Umgebungen, Software-Lieferketten und KI-Infrastrukturen. Vergiftete Open-Source-Pakete, kompromittierte Container-Images und privilegierte Cloud-Identitäten entwickeln sich zu verbreiteten Angriffsvektoren. Staatlich geförderte Gruppen werden zunehmend auf Strategien des Typs „jetzt sammeln, später entschlüsseln“ zurückgreifen, um für ihre Spionageaktivitäten zu erwartende technologische Fortschritte im Quantencomputing zu nutzen.

Auch Ransomware wandelt sich hin zu einem KI-gestützten Ökosystem, das in der Lage ist, sich selbst zu verwalten – von der Identifizierung lohnender Ziele über das Ausnutzen von Schwachstellen bis hin zu automatisierten „Erpressungs-Bots“, die mit den Opfern verhandeln. Die Bedrohungsforscher von Trend Micro gehen davon aus, dass diese Kampagnen schneller, schwerer nachzuverfolgen und persistenter sein werden, da sie nicht mehr nur auf Verschlüsselung setzen, sondern zunehmend auf die systematische Auswertung und Monetarisierung von Daten.

Daher sollten Unternehmen weltweit den Schritt von reaktiver Verteidigung hin zu einer proaktiven Cyberresilienz vollziehen. Dazu gehört, IT-Sicherheit konsequent in alle Ebenen der KI-Einführung, der Cloud-Betriebsmodelle und des Lieferkettenmanagements zu integrieren. Unternehmen, die ethische KI-Nutzung, adaptive Verteidigungsmechanismen und menschliche Aufsicht über KI-Prozesse einsetzen, werden am besten für die Herausforderungen des Jahres 2026 aufgestellt sein.

Trend Micros Sicherheitsvorhersagen für 2026 skizzieren ein Zukunftsbild, das auf Transparenz, automatisierten Schutzmechanismen mit menschlicher Validierung und einem kulturellen Wandel basiert, bei dem Cybersecurity als strategische Infrastruktur betrachtet wird. Diejenigen, die sicher innovativ sind, indem sie Geschwindigkeit mit Governance und Intelligenz mit Ethik in Einklang bringen, werden in einer zunehmend autonomen Welt den Maßstab für Vertrauen und Resilienz setzen.

„2026 wird als das Jahr in Erinnerung bleiben, ab dem Cyberkriminalität nicht länger auf kriminellen Dienstleistungen basierte, sondern zu einer vollständig automatisierten Branche wurde“, so Ryan Flores, Lead of Forward-Looking Threat Research bei Trend Micro. „Wir erleben den Beginn einer Ära, in der KI-Agenten ohne menschliches Zutun Schwachstellen entdecken, ausnutzen und monetarisieren. Die Herausforderung für Verteidiger besteht nicht mehr nur darin, Angriffe zu erkennen, sondern mit dem maschinengesteuerten Tempo der Bedrohungen Schritt zu halten.“

 

Weitere Informationen

Den vollständigen Report „The AI-fication of Cyberthreats - Trend Micro Security Predictions for 2026” finden Sie unter:

https://www.trendmicro.com/vinfo/de/security/research-and-analysis/predictions/the-ai-fication-of-cyberthreats-trend-micro-security-predictions-for-2026

Über TrendAI™

TrendAI™, ein weltweit führender Anbieter von KI-Sicherheit und der Enterprise-Geschäftsbereich von Trend Micro, ermöglicht Organisationen vollständige Transparenz über ihre KI-Nutzung und eine konsolidierte Sicherheit, die Vertrauen schafft, Innovation fördert und Risiken eliminiert. Weltweit vertrauen die größten Unternehmen und Regierungsbehörden in 185 Ländern auf TrendAI™, um ihre gesamte Organisation zu schützen – von Identitäten über Infrastrukturen bis hin zu Daten.

Globale Fortune-500-Unternehmen verlassen sich auf TrendAI™, um Risiken zu reduzieren und Bedrohungen bis zu drei Monate früher zu stoppen – gestützt auf führende Bedrohungs- und Angriffsanalysen. Durch enge Partnerschaften mit Technologiepionieren wie NVIDIA, Anthropic, AWS, Google und Microsoft befähigt TrendAI™ Organisationen, sicher mit der Geschwindigkeit von KI voranzuschreiten.

Mit TrendAI™ erhalten Unternehmen einen klaren Überblick darüber, wie KI in ihren Umgebungen eingesetzt wird, können neu entstehende Risiken identifizieren und schneller reagieren. Durch die Integration und Konsolidierung von Sicherheitsfunktionen im gesamten Unternehmen ermöglicht TrendAI™ CISOs, ihre Sicherheitsarchitektur zu vereinfachen und Geschäftsführungen, Innovationen Sicher voranzutreiben.

AI Fearlessly.

Media Contact:

Pressekontakt:
Akima Media GmbH
Christina M. Rottmair
Hofmannstraße 54
D-81379 München
Telefon: + 49 (0) 89 17959 18 – 0
E-Mail: trendmicro@akima.de
Internet: www.akima.net

Unternehmenskontakt:
Trend Micro Deutschland GmbH
Tobias Grabitz
Parkring 29
D-85748 Garching bei München
Telefon: +49 (0) 170 144 23 68
E-Mail: tobias_grabitz@trendmicro.com
Internet: www.trendmicro.com