Trend Micro warnt: Weitere Zero-Day-Sicherheitslücke gefährdet alle Versionen von „Adobe Flash Player“ auf „Microsoft Windows“ und „Apple Mac OSX“

Erneut gefährliche Online-Werbung („Malvertising“) zur Verbreitung der Schadsoftware genutzt

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Hallbergmoos, 3. Februar 2015. Bedrohungsforscher des japanischen IT-Sicherheitsanbieters Trend Micro haben eine neue kritische Zero-Day-Sicherheitslücke (CVE-2015-0313) entdeckt, die alle Versionen von „Adobe Flash Player“ auf „Microsoft Windows“ und „Apple Mac OSX“ betrifft. Die aktiven Angriffe nutzen Banner-Werbung zur Verbreitung der Schadsoftware („malvertisements“), die auf Windows-Systeme abzielt. Adobe hat die Sicherheitslücke bestätigt und arbeitet mit Trend Micro an der Erstellung eines Sicherheits-Patch, der noch in dieser Woche verfügbar sein soll. Solange dieser Patch noch nicht verfügbar ist, rät Trend Micro Anwendern, den „Flash Player“ zu deaktivieren. Erst vor wenigen Tagen hatte Trend Micro eine andere Zero-Day-Sicherheitslücke entdeckt, die ebenfalls „Adobe Flash“ angegriffen hat; Angreifer konnten dadurch Code auf Windows-Rechnern ausführen und Malware installieren, ohne dass die Anwender es bemerkten.

Schadhafte Banner-Werbung („Malvertising“) wirkt sich nicht auf eine einzige Website, sondern ein ganzes Werbenetzwerk aus. Dadurch kann sich die Schadsoftware auf einfache Weise über eine große Anzahl seriöser Websites verbreiten, ohne diese Websites direkt zu kompromittieren. Erkenntnissen des „Smart Protection Network“ zufolge befindet sich die Mehrheit der Anwender, die auf die Server mit Schadsoftware zugegriffen haben, in den Vereinigten Staaten.

Weitere Informationen
Detaillierte technische Informationen zu der Sicherheitslücke finden sich im deutschsprachigen Blog Trend Micros.

Anwender, welche die Trend Micro-Lösungen „Deep Security – Network Security Module“, „Vulnerability Protection“, „Deep Discovery“ und die Funktion „Browser Exploit Prevention“ in „Office Scan“ und „Worry-Free Business Security“ einsetzen, sind vor möglichen Angriffen mit dieser Sicherheitslücke geschützt.