Security-to-go für Industrieanlagen

Trend Micro stellt Sicherheitslösung für Umgebungen ohne Internetanschluss vor

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Hallbergmoos, 8. Oktober 2013. In manchen Fällen erweist sich die Installation einer Software zum Schutz vor Malware als schwierig – beispielsweise in Produktionsumgebungen, in denen keine automatischen Sicherheitsupdates ausgeführt werden, um den laufenden Betrieb nicht zu stören, oder in ICS-SCADA-Systemen. Hinzu kommen Einschränkungen durch Compliance-Vorschriften, die Veränderungen der Systeme nicht erlauben, also auch keine Installation von Schutz-Software. Auch durch den Hersteller der Systeme nicht genehmigte Veränderungen, die zum Support-Verlust führen, kommen hier zum Tragen. Speziell dafür hat Trend Micro „Portable Security“ entwickelt: Eine Sicherheitslösung auf einem USB-Stick, mit der IT-Verantwortliche Malware suchen und beseitigen können, auch wenn keine Internetverbindung besteht. Sie wird auf der it-sa (Halle 12, Stand 336) vorgestellt.

Kritische Daten, die in Produktionsumgebungen, Fabriken oder auf hochentwickelten Messgeräten verarbeitet werden, müssen anders geschützt werden als jene in klassischen IT-Umgebungen – denn ohne Anschluss an das Internet stehen die üblichen Such- und Beseitigungsmethoden nicht zur Verfügung. Gefahr für die Unternehmensnetzwerke kann auch durch private Geräte mit veralteter Sicherheitssoftware drohen, von denen Mitarbeiter auf das interne Netzwerk zugreifen.

Sicherheitsprüfung vor Zugriff externer Rechner auf interne Netzwerke
Mit „Portable Security“ können die IT-Verantwortlichen Malware aufspüren und entfernen, wobei aktuelle Pattern-Dateien zum Einsatz kommen. Die auf einem USB-Stick installierte Lösung durchsucht die lokale Festplatte des Rechners, auch wenn dort keine Antiviren-Software installiert ist. Eine Suche vor der Verbindung mit dem lokalen Unternehmensnetz kann Infektionen und damit Datenschutzverletzungen und Ausfallzeiten verhindern. Unternehmen können so den Verlust kritischer Daten verhindern, ebenso den damit verbundenen Umsatz- und Produktivitätsverlust. Sie müssen sich erst gar nicht mit der Wiederherstellung von Daten beschäftigen oder teure und unter Umständen imageschädigende Rückrufaktionen oder Schadensersatzzahlungen starten. Zudem werden die Suchaktivitäten protokolliert, einschließlich der Verwaltung nativer Protokolldaten. Aktualisiert wird die Lösung über einen zentralen Verwaltungscomputer.

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