Trend Micro schützt Kunden und Daten in der Amazon-Cloud

Sichere „Amazon Web Services“ (AWS): automatischer Schutz neuer Instanzen, automatische Verschlüsselung vertraulicher Daten

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Hallbergmoos, 30. November 2012. Laut IDC (Studie zu Cloud-Computing, Januar 2012) sind Sicherheit und Datenschutz für Unternehmen die Haupthindernisse auf dem Weg in die Cloud – und bremsen gleichzeitig das Geschäft der Cloud-Anbieter. Um diese Hindernisse zu beseitigen, arbeiten Trend Micro und Amazon seit kurzem im Rahmen des Programms „Trend Ready for Cloud Service Providers“ eng zusammen. Kunden der „Amazon-Cloud“ können dadurch ihre ausgelagerten Server-Instanzen und Anwendungen umfassend und automatisiert vor Spionageangriffen und anderen Online-Bedrohungen schützen. Darüber hinaus werden die mittels „AWS Storage Gateway“ gespeicherten Daten automatisch verschlüsselt, während die Schlüssel ausschließlich in den Händen der Unternehmen bleiben. Das Angebot ist ab sofort verfügbar.

Amazon ist seit kurzem als „Cloud Service Provider“ von Trend Micro zertifiziert. Die Cloud-Sicherheitslösung „Trend Micro Deep Security“ und deren Komponente „Trend Micro SecureCloud“ wurden für den Betrieb in der „Amazon-Cloud“ optimiert und können als Services im „AWS Marketplace“ abonniert werden. Erster Kunde des kombinierten Angebots ist in Europa der IT-Dienstleister Wipro. Dazu Sheetal Metha, Global Head – Enterprise Security Services des Unternehmens: „Wipro implementiert Lösungen für globale Unternehmen in der ‚Amazon-Cloud‘. Immer mehr unserer Kunden nutzen AWS und kommen dadurch in den Genuss der Cloud-Vorteile. Gleichzeitig aber verlangen sie von uns, dass wir Lösungen liefern, die auch schützen. Mit den Cloud-Sicherheitslösungen von Trend Micro können wir zuverlässig diesen Schutz liefern, und zwar für Server, Anwendungen und vertrauliche Daten der Kunden.“

Einfaches Management durch den Kunden selbst
Die Cloud-Sicherheitslösungen von Trend Micro schützen nicht nur AWS-Implementierungen, sondern bieten auch vielfältige Integrationen zur „Amazon-Cloud“. Sie ermöglichen dadurch ein einfaches und umfassendes Sicherheitsmanagement durch den Kunden selbst. Dazu gehört unter anderem:

Spionage- und Bedrohungsabwehr: Deep Security und SecureCloud

Den Kern der Sicherheitslösungen von Trend Micro für die Amazon-Cloud bildet „Trend Micro Deep Security“. Die Lösung schützt Betriebssysteme, Anwendungen und Daten auf „Amazon EC2“-Instanzen. Mit dieser Lösung hat Trend Micro als erster IT-Sicherheitsanbieter agentenlosen Malware-Schutz für Cloud-Umgebungen eingeführt und „Intrusion-Prevention“ sowie Web-Anwendungs-Schutz als Teil einer agentenlosen Lösung auf den Markt gebracht. Weitere Schutzkomponenten von „Deep Security“ sind Integritätsüberwachung und Analyse von Protokolldateien sowie virtuelles Patchen, so dass Sicherheitslücken auch ohne Einspielen von Updates geschlossen werden können.

Die aktuelle Version 9 von „Deep Security“ ist mit den „Amazon Web Services“ integriert und sorgt im Zusammenspiel mit einer einheitlichen Verwaltungskonsole, dem „Deep Security Manager“, dafür, dass Ressourcen und Daten in der Amazon-Cloud genauso sicher sind wie in herkömmlichen Rechenzentren. In beiden Umgebungen greifen dieselben Unternehmensrichtlinien, IT-Verantwortliche haben einen zentralen Blick auf die Sicherheit beider Umgebungen.

Unterstützt wird „Deep Security“ durch die integrierte Komponente „Trend Micro SecureCloud“: Während „Deep Security“ einen sicheren Container für Anwendungen und Server in der Cloud bietet, verstärkt „SecureCloud“ den damit erreichten Schutz um die Verschlüsselung und damit die Absicherung der von den Servern und Anwendungen genutzten Daten.

„SecureCloud“ ermöglicht die Verschlüsselung und Kontrolle von Daten in der „Amazon-Cloud". „SecureCloud“ verwendet bei der Kommunikation mit „Deep Security“ Informationen über den Sicherheitsstatus – dadurch ist sichergestellt, dass der Schutz aller Server, die auf verschlüsselte Daten zugreifen möchten, auf dem aktuellen Stand ist, bevor die Schlüssel übermittelt werden. Wenn eine Integritätsüberwachung durch „Deep Security“ ergeben hat, dass eine virtuelle Maschine mit nicht mehr aktuellem oder nur unzureichendem Schutzstatus starten möchte oder dass sie durch einen Angriff kompromittiert wurde, reagiert „SecureCloud“ automatisch – und der Datenzugriff dieser Maschine wird unterbunden: Die Schlüsselherausgabe wird verweigert, und der IT-Administrator im Unternehmen erhält einen entsprechenden Hinweis.

Zur aktuellen Version von „SecureCloud“ gehört ein Verschlüsselungsagent einschließlich vollständiger Zertifizierung für „FIPS 140-2“. Diese Zertifizierung (FIPS = Federal Information Processing Standards) wird von Regierungsbehörden und Unternehmen, welche die höchsten Sicherheitsstandards einhalten müssen, für ihre Verschlüsselungslösungen benötigt.