Wiesn-Skandal 2012: Der Preis für Daten-Handy‘ls steigt

Ein Kommentar von Udo Schneider, Solution Architect beim IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro

Tags: #Oktoberfest #Wiesn #Bier #Stimmung #Hendl #Haxn #Geldbeutel #Brieftaschen #Schmuck #Smartphones #Cybercrime #Trend Micro #Nachrichten

Hallbergmoos, 21. September 2012. Morgen ist es endlich wieder soweit. Das Oktoberfest – bei Einheimischen nur „Wiesn“ genannt – wird eröffnet. Wie immer gilt: Weil das Bier so süffig, die Stimmung so gut und die Luft im Zelt so warm ist, trinkt man gern „a bisserl“ mehr. Und wenn der Kopf dann angenehm benebelt ist, bleiben Taschen und sonstige persönlichen Gegenstände schon mal liegen – oder werden geklaut! Doch nicht nur Geldbeutel, Brieftaschen und Schmuck sind das Ziel der kriminellen Begierde, sondern auch Smartphones. Und deren Wert kann sehr viel höher sein als der Kaufpreis des Geräts.

Denn weil Smartphones immer häufiger auch beruflich genutzt werden, befinden sich in vielen Fällen vertrauliche Firmendaten darauf. Außerdem lässt sich damit in der Regel auch auf das Unternehmensnetz zugreifen. Wer also auf dem größten Volksfest der Welt das Firmenhandy eines Vorstands findet oder entwendet, kann es in der digitalen Untergrundwirtschaft teuer verkaufen. Und sollte ein Manager unvorsichtigerweise auf seinem Facebook-Konto seinen Wiesnbesuch ankündigen oder per Kamera dokumentieren, gleicht das unter Umständen einer Einladung für Langfinger.

Doch auch für reine Privatanwender bedeutet das Abhandenkommen des Smartphones unter Umständen einen herben Verlust. Schließlich befinden sich Kontaktdaten von Freunden oder Fotos von hohem emotionalem Wert darauf. Und dummerweise nur darauf...

Ein Prosit der Sicherheit!
Wer jedoch einige einfache Regeln beim Umgang mit seinem „Daten-Handy’l“ (gesprochen: „Hendl“) auf der Wiesn 2012 beachtet, kann unbeschwert Bier, Haxn und Hendl genießen:

Na dann Prost! O’zapft is‘! („Es ist angezapft, es kann losgehen!“).

Weitere Informationen und Grafiken
Eine Infografik zum Thema findet sich im deutschen Blog Trend Micros.

Über Udo Schneider
Als „Solution Architect EMEA“ beim IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro ist Udo Schneider mit den Gefahren vertraut, die im Internet lauern, und weiß, wie man sich vor ihnen schützen kann. Bei der Entwicklung geeigneter Gegenmaßnahmen konzentriert er sich auf die Themen Cloud-Computing, Virtualisierung, Verschlüsselung und Netzwerksicherheit. Schneider greift dabei auf eine langjährige Erfahrung zurück, die er als Berater, Trainer und Professional-Services-Analyst bei führenden Anbietern des IT-Sicherheitsmarktes erworben hat.