Cyberspionage: Peter der Große schlägt Sun Zsu

Ein Kommentar von Udo Schneider, Solution Architect beim IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro

Tags: #hacker #cyberspionage #trendmicro #osteuropa #ostasien

Hallbergmoos, 20. September 2012. Qualität schlägt Masse. Das dürfte speziell deutschen, österreichischen und Schweizer Unternehmen wohl vertraut sein. Doch dieser Grundsatz gilt offenbar auch für die digitale Untergrundwirtschaft. Sicher, in Ostasien sitzt die ungleich größere Anzahl an Hackern als in Osteuropa. Aufgrund ihrer größeren Professionalität aber bleiben unsere geografischen Nachbarn auf absehbare Zeit mindestens genauso bedrohlich wie die „neue Gefahr aus dem Osten“. Das ist das Ergebnis der aktuellen Untersuchungen meines Kollegen Tom Kellerman, Vice President of Cyber Security bei Trend Micro.

Die osteuropäischen Cybergangster zeichnen sich insbesondere durch ausgeklügeltere Schadsoftware, eine bessere Infrastruktur und eine schlagkräftigere Organisation aus. Obwohl sie ihren individuellen „Ruf“ in der Szene erfolgreich zu Geld machen, sind sie viel schwerer aufzuspüren als ihre „Kollegen“ in Ostasien, deren Profit weniger von ihrem persönlichen Bekanntheitsgrad abhängt.

Weitere Details zu den Rechercheergebnissen meines Kollegen sind im deutschen Trend Micro-Blog  abrufbar.

Über Udo Schneider
Als „Solution Architect EMEA“ beim IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro ist Udo Schneider mit den Gefahren vertraut, die im Internet lauern, und weiß, wie man sich vor ihnen schützen kann. Bei der Entwicklung geeigneter Gegenmaßnahmen konzentriert er sich auf die Themen Cloud-Computing, Virtualisierung, Verschlüsselung und Netzwerksicherheit.
Schneider greift dabei auf eine langjährige Erfahrung zurück, die er als Berater, Trainer und Professional-Services-Analyst bei führenden Anbietern des IT-Sicherheitsmarktes erworben hat.